Wie man seine Position als Platzhirsch erfolgreich los wird

Platzhirsch wird man nicht über Nacht. Was dazu nötig ist, ist weit mehr als, in diesem Beitrag stehen kann. Jede richtige Entscheidung müsste erwähnt werden, wie auch jede Falsche. Jede strategische Positionierung, unsere gesamten Kunden-Beziehungen und noch viele weitere Gründe. Und trotzdem wäre es keine Anleitung, um Platzhirsch zu werden. Was wir aber geben können, ist eine Anleitung, wie man diese Position erfolgreich los wird. 

Schritt 1: Vergessen Sie Visionen

Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen. Um sich in möglichst viele Richtungen gleichzeitig zu entwickeln, ist es dringend notwendig, auf eine Unternehmensvisionen zu verzichten. Gleichzeitig sorgt das dafür, dass die Belegschaft sich auf das Hier und Jetzt konzentriert und sich nicht mit Themen beschäftigt, die aktuell keine Auswirkungen haben. Was in der Zukunft geschieht ist ungewiss. Vorkehrungen zu treffen, die womöglich unnötig gewesen wären, sind tunlichst zu vermeiden. Je leichter und klarer eine Vision formuliert wird, umso schlimmer.

Schritt 2: Behalten Sie alle Verantwortung bei sich selbst

Bündeln Sie Verantwortung und Aufgaben bei sich selbst. So haben Sie ständig im Überblick, wie der aktuelle Status von Aufgaben und Projekten ist. Außerdem liegt das gesamte Wissensmanagement in Ihren Händen. Keine Abstimmungstermine, keine Wartezeiten, keine Unstimmigkeiten. Außerdem sorgen Sie so dafür, dass Mitarbeiter ständig in der Komfortzone bleiben und ersparen ihnen den mühsamen Prozess des Lernens. Außerdem können Sie so sichergehen, dass die Mitarbeiter nicht abgeworben werden.

Schritt 3: Digitalisierung Abwarten

Die Digitalisierung nähert sich mit großem Getöse. Wissen Sie was auch töst? Ein Sturm im Wasserglas. Zurücklehnen, beobachten – abwarten. Komplett vernetzte Produktionshallen führen zu einer gewissen Leblosigkeit und Leere, wenn die Produktionsmaschinen dichter aneinander stehen und Mitarbeiter das eifrige Treiben überwachen. Die ständige Verfügbarkeit aller Daten und die damit verbundene Effizienz nimmt die Überraschung zum Jahresabschluss. Die Vorhersagbarkeit wirkt eintönig und ist auf Dauer ermüdend. Warten Sie sicherheitshalber ab, ob sich Digitalisierung und Internet durchsetzen und entscheiden Sie dann.

Schritt 4: Ganz oder gar nicht!

Wer testet, ist sich seiner Sache nicht sicher. Wer Änderungen im Kleinen einführt, macht sich zusätzlich Arbeit, indem alle Informationen dazu ein zweites Mal erläutern muss. Besonders der Lean-Ansatz führt dazu, dass sich Systeme und Prozesse ständig ändern. Mag sein, dass sie dadurch effizienter und besser werden, aber die Beständigkeit ist es, die Sicherheit vermittelt. Das ständige Ändern bringt nur Unruhe und Dynamik ins Unternehmen. Übrigens: Die Tiere, die in freier Wildbahn am ältesten werden, sind Schildkröten. Langsam, beständig und mit einer erfrischenden Gleichgültigkeit. Wer kein Platzhirsch sein will, sollte sich diese zum Vorbild nehmen!

Schritt 5: Den Erfolg auskosten

Nachdem man einen Gipfel bestiegen hat, genießt man das Panorama. Nach einer gewonnenen Meisterschaft wird gefeiert, nach einem Abschluss darauf angestoßen. Wenn man mit dem Unternehmen Großes erreicht hat, sollte man einen Schritt zurücktreten, das Werk aus der Entfernung betrachten. Stolz auf das Erreichte sein und sich von anderen Loben lassen. Womöglich können diese nun einen gönnerischen Tipp vertragen. Zufrieden sein und die Lorbeeren auskosten – der Markt kann einen Vorsprung sicherlich gut vertragen. Es wäre ziemlich unfair, direkt weiterzumachen und seine Position ohne Probleme zu verteidigen. Wir sind ja nicht im Fußball.

Das Tolle an diesem 5-Schritte-Plan ist, bereits einer der Punkte davon erzielt großartige Wirkungen. Dabei gibt es unzählig weitere Schritte, um sicherzustellen, die Position des Technikführers erfolgreich abzulegen.

Welcher Schritt ist Ihrer Meinung nach besonders wichtig?

 

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